22.04.2026

Kunstunterricht Klasse 6a:

Aus Seife wird Kunst: Unsere Totempfähle

In der Kunststunde wird es gerade kreativ, duftend und ein bisschen wild. Die Schüler schnitzen nämlich ihre eigenen Totempfähle aus Seife. Und eines ist sicher: Das ist vermutlich die best riechende Kunststunde in ganz Welden.

Totems sind ein wichtiger Teil indigener Kunst. Sie zeigen Tiere, Masken oder Grimassen und stehen oft für Eigenschaften, Geschichten oder sogar für ein ganzes Volk. Die Schüler haben sich deshalb zunächst mit der Geschichte und Bedeutung indigener Totems beschäftigt. Anschließend überlegten sie, welche Tiere zu ihnen selbst passen. Wer ist mutig wie ein Löwe, treu wie ein Hund oder vielleicht auch ein wenig stur wie ein Esel?

Aus diesen Überlegungen entsteht ein persönlicher Totempfahl. Jeder Schüler gestaltet einen Pfahl aus drei übereinander angeordneten Figuren. Dabei können Tiere, Masken oder fantasievolle Gesichter kombiniert werden, die die eigene Persönlichkeit widerspiegeln.

Besonders spannend ist das Material. Die Totems werden aus Seifenstücken geschnitzt. Mit Tonwerkzeug arbeiten die Kinder vorsichtig von grob zu fein und lernen dabei die sogenannte subtraktive Arbeitsweise kennen. Das bedeutet, dass Material Schritt für Schritt abgetragen wird, bis die gewünschte Form entsteht. Ganz nebenbei wird so auch das räumliche Denken geschult.

Zum Abschluss erhalten die Totempfähle noch ihre typischen, kräftigen Farben. Danach werden die kleinen Kunstwerke im Schulhaus ausgestellt und zeigen eindrucksvoll, wie kreativ die Kinder gearbeitet haben. Und eines bleibt sicher in Erinnerung: Diese Kunststunde hat nicht nur tolle Kunstwerke hervorgebracht, sondern auch das ganze Klassenzimmer wunderbar nach Seife duften lassen.

Grund- und Mittelschule Welden

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